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Altschützengesellschaft Feldkirchen 1878 e.V.
Chronik der Altschützengesellschaft Feldkirchen

(gekürzte Fassung von Helmut Kreitmayer)

Von der Gemeindeverwaltung Feldkirchen wurde das königliche Bezirksamt München von der Gründung der Zimmerstutzengesellschaft unterrichtet.

1878 Nach der Überlieferung soll es an einem Herbstabend des Jahres 1878 gewesen sein, als einige Männer im »Alten Wirt« (Glasl) zusammen kamen und beschlossen, eine Schützengesellschaft zu gründen.

Erst 1987 konnte (mit Hilfe von Josef Brückl) im Staatsarchiv die Gründungssatzung und die Meldung der Gemeinde Feldkirchen an das Kgl. Bezirksamt aufgefunden werden. Aus diesen Unterlagen ergibt sich, dass die offizielle Gründung der Gesellschaft dann im September 1879 erfolgte. Die Schützengesellschaft nannte sich »Die Gemütlichen«.

Die erste Vorstandschaft setzte sich zusammen aus: Georg Max Kuisl (1. Vorstand), Franz Schauman (1.Schützenmeister = damals Sportleiter), Balthasar Müller (1. Kassier) und  Johann Rebhan (Sekretär = Schriftführer). Aus den Aufzeichnungen des ersten Kassenbuches (ab Mai 1880) kann geschlossen werden, dass die dort erwähnten Mitglieder Schlumbrecht, Göpfert, Reihsmann, Glasl, Derbfuß und Ludwig Adam mit zu den Gründern der Gesellschaft gehörten.

Die Schützengesellschaft zählte damals 14 Mitglieder. Das älteste noch vorhandene Schießbuch, das mit dem Jahr 1897 beginnt, weist auch Mitgliedsverzeichnisse und Vorstandschaften aus. Es enthält alte Feldkirchner Namen wie, Reither, Haindl,  Adam, Lehrer, Reihmann, Fauth und Wurth. Die ASG war zwischenzeitlich auf 24 Mitglieder angewachsen. Geschossen wurde anfangs bei Kerzenlicht an einem Stand im »Alten Wirt« (Glasl) auf die Distanz von 11 Meter. War der einzige Stutzen einmal defekt, musste das Schießen ausfallen. Die Schießsaison begann im Oktober (nach Einbringung der Ernte) und endete im März (wenn die Aussaat begann). Über den Sommer wurde pausiert. Das Anfangsschießen wurde meistens als »Gans-Schießen« durchgeführt und es gab regelmäßig Christbaumfeiern mit Preisschießen. Auch wurde gekegelt und man veranstaltete Festbälle.

In den Jahren von 1897 mit 1899 finden 6 Hochzeiten Erwähnung. Der erste Vermerk über eine Ehrenmitgliedschaft (Fauth) findet sich 1905. Mit Beginn des 1.Weltkrieges war es dann vorbei mit der Gemütlichkeit. Am 22. 11. 1914 werden die Bücher geschlossen, der Verein löst sich auf.

1918 Erst im Dezember 1918 fand man sich wieder zusammen. Die verbliebenen 13 Mitglieder wählten Kaspar Schrank erneut zum Vorstand. Schützenmeister wurde Georg Lechner, Schriftführer Hans Kurz, die Kasse übernahm Hans Scherzl. Trotz der nicht gerade rosigen Zeiten stieg die Zahl der Mitglieder rasch auf 32 an (1920).

Mit der Inflation 1923 kletterten die Preise in astronomische Höhen und im Dezember erreichte der Monatsbeitrag der Schützen die phantastische Summe von 150 Milliarden Mark. Dank der Währungsreform im Januar 1924 stabilisierte sich die Lage wieder. Das Jahr 1927 brachte für die Gesellschaft einschneidende Änderungen, was das Schießen anbelangte. Hatte man bisher für sich geübt und sich mit der Ausrichtung vereinsinterner Schießen beschäftigt, so wurde nun die Gesellschaft nach außen hin geöffnet. Nach einem Referat des Dornacher Vorstandes Sebastian Vogl beschloss die Generalversammlung am 29. Oktober 1927 die Mitgliedschaft im Bayer. Schützenbund und Sektion.

1928 Anlässlich des 50. Gründungsfestes der Altschützen fand dann in der Zeit vom 25. mit 30. Mai 1929 im großen Saal der Gastwirtschaft Glasl (Alter Wirt) in Feldkirchen das Jubiläumsschießen der Altschützen, verbunden mit dem 2.Sektionsschießen der Sektion München Ost-Land, statt. 268 Schützen nahmen an diesem Schießen teil. Zu gewinnen gab es über 200 Preise.  Im April 1930 kauften die Feldkirchner einen zweiten Stutzen und errichteten ein zweiten Stand.

Erstmals gab es nun auch Gesellschaftsmeisterschaften ( heute Vereinsmeisterschaft) und einen Schützenkönig.
Der 1. Schützenmeister Dr. Heiß wurde 1. Gesellschaftsmeister und als Schützenkönig konnte Schriftführer Josef Sprenger gefeiert werden.
Eine Schützenkette wurde aber erst mit tatkräftiger Unterstützung des Herbergsvaters Anton Glasl im „Notwinter „1931/32 angeschafft.


Gruppenbild mit Schützenliesl 1932

3.Reihe v.l. Josef Hörmüller, Ludwig Bogner, Jakob Dillitzer, Ludwig Adam, Erhard Neupert, Anton Glasl, Ferdinand Schmidt
2.Reihe v.l. Johann Sprenger, Karl Burger, Fritz Winter, Leonhard Filgis, Hans Kürzel (Schützenkönig), Josef Winkelmeier, Wilhelm Eberlein, Heinrich Heigl, Edi Kürzel, Anton Aumüller
1.Reihe v.l. Franz Haindl, Hans Lackner (2.Schützenmeister), Anni Greiner geb. Glasl, Dr.Heiß (1.Schützenmeister), Josef Egger

Im Dritten Reich wurden der Bayerische Schützenbund und damit auch die Sektion aufgelöst. Die einzelnen Schützenvereine konnten aber integriert im „Deutschen Reichsbund für Leibeserziehungen“ als selbständige Vereine weiterbestehen.


Oktoberfest- Landesschießen 1932

Schützenkönig: Hans Kürzel, Schützenliesel: Wicky Fuchs,1.Reihe v.l. Joef Egger, Hans Lackner (2. Schützenmeister), Franz Haindl, Dr. Heiß (1. Schützenmeister), 2.Reihe v.l. Heinrich Heigl, Erhard Neupert, Hermann Wiehr

1938 begingen die Feldkirchner Altschützen ihr 60jähriges Gründungsjubiläum mit einem internen Preisschießen.
Anders als 1914 löste sich der Verein bei Beginn des 2. Weltkrieges nicht auf, sondern führte bis 1944 ein reges Vereinsleben.
Auch die an die Front beorderten Schützenkameraden hielten weiterhin Kontakt mit dem Verein, wovon noch heute zahlreiche Briefe und Karten bis aus Rußland und Frankreich zeugen.
Gegen Ende 1944 wurde es dann langsam still. Die Stutzen mussten abgegeben werden.
Die Schützenkette rettete Johann Kahl über die wirren Jahre nach dem Zusammenbruch.


1951Zur Wiedergründung lud Hans Kürzel für den 3. März 1951 in den "Alten Wirt" ein und 13 Interessenten erschienen.
Man beschloss eine neue Satzung sowie den Anschluss an den ebenfalls wieder ins Leben gerufenen Bayerischen Sportschützenverband e.V.
In die Vorstandschaft wurden gewählt: 1. Schützenmeister Hans Kürzel, 2.Schützenmeister Leonhard Filgis, Schriftführer Josef Huber und Kassier Hans Dillitzer. Als Zeugwarte bestimmte man Josef Wicha, Hans Walch und Konrad Schmid-Meil.
Geschossen werden konnte erst wieder im Herbst 1953, da Zimmerstutzen nicht früher zugelassen wurden und die Altschützen, die sich nun als die »Fröhlichen« bezeichneten, auch nicht eher das Geld zum Kauf eines Stutzens aufbringen konnten.

1958 waren es beim 80jährigen Jubiläum bereits wieder 46 Mitglieder. Es wurde ein internes Festschießen im Gasthaus Bauer (Alter Wirt) abgehalten, bei dem es 40 Ehren- und 20 Geldpreise zu gewinnen gab.
1960, nach 82jährigem Aufenthalt, zogen die Altschützen vom »Alten Wirt« in das Gasthaus zur »Sonne«, das nun der Familie Glasl gehörte. Wegen der ungünstigen räumlichen Verhältnisse blieb man hier jedoch nicht lange sondern zog im Oktober 1965 in den Keller des neu erbauten Bräustüberls der X. Münch-Brauerei. Dort konnte man 4 Schießstände einrichten. Schützenmeister wurde Xaver Wagner und 2. Schützenmeister Richard Saur.

1968 Zum 90-jährigen Bestehen der Gesellschaft erhielten die Altschützen endlich eine Vereinsfahne.

Unter der Regie von Richard Saur wurde die Fahnen­weihe am 8. und 9. Juni 1968 in der »Vetterhalle«, die die Bayerische Staatsoper entgegenkommend zur Verfügung gestellt hatte, abgehalten.

Die Patenschaft für die Fahne übernahm die Schüt­zengesellschaft Gronsdorf.

In der Zeit von 1971 bis zu seinem Wegzug 1973 führte Richard Saur den Verein. Im Herbst 1973 wurde Dr. Rüdiger Dinse 1. Schützenmeister und damit voll­zog sich eine Wandlung in der Gesellschaft. Sie wurde aus ihrem etwas behäbigen Dasein herausgerissen und den Erfordernissen des modernen Schießsports angepasst. Geselligkeit und Gemütlichkeit – bereits bei der Gründung Vereinszweck – kamen dabei trotzdem nicht zu kurz. Es wurde ein eigener Trainingsabend eingeführt, um das Trainingsschießen zu intensivieren. Die Erfolge blieben nicht aus, die 1. Mannschaft erreichte bereits damals – wenn auch zunächst nur für einen kurzen Zeitraum – Gauklassenniveau. Auch Damen waren nun als Mitglieder willkommen und bald gab es eine Damen- und eine Jugendmannschaft. 1975 wird ein eigenes Königsschiessen eingeführt und auch der interne Vereinsmeister geehrt.

Ein neues Vereinswappen (Schütze + Gemeindewap­pen) wird geschaffen und die Damen kreieren ein Vereinsdirndl.

Bei Georg Gnädig wird ein Sommerfest abgehalten.

Nach Fertigstellung der Gemeindehalle im Januar 1977 können die Altschützen dort neue Räume beziehen. Auf Veranlassung der Sektion wird die Vereinsmeisterschaft als Schießen an einem Tag eingeführt. Im Herbst 1977 kann die erste Damenmannschaft der Vereinsgeschichte für die Rundenwettkämpfe der Sektion gemeldet werden.


1978 richtet die Gesellschaft dann eine Jubiläumsfeier zum hundertjährigen Bestehen aus. Die Männer schaffen sich dafür eine neue Vereinskleidung an (neutrale schwarze Hose und grüne Vereinsjacke). Die Feierlichkeiten beginnen am 21. April: Mit einem Prominentenschießen wird das 2. Sektionsschießen der Vereinsgeschichte eröffnet. Insgesamt waren 1 005 Schützen in Feldkirchen am Stand.
ASG-Mitglied Hans-Peter Strauß wird Sektionsjugendkönig. Das Jubiläum selbst wird dann vom 2. mit 4. Juni in einem Festzelt am alten Sportplatz gefeiert.


Zu Ehrenmitgliedern der Gesellschaft werden ernannt die ehemaligen Schützenmeister Wagner und Saur, Altbürgermeister Richard Berneth und die langjährigen Mitglieder Benno Eberl, Josef Glasl, Georg Gschlößl, Philipp Hauck (post mortem), Hans Riedl, Theodor Schramm und Hans Stöhr.

Um die erforderliche Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt zu erhalten, beschließen die Mitglieder der Generalversammlung im Herbst 1978 eine neue externe Satzung mit Eintragung in das Vereinsregister.
Schon 1980 kann eine Jugendmannschaft für die Rundenwettkämpfe der Sektion angemeldet werden. Die Vereinsabende finden nun in der Gemeindehalle statt. Im Herbst 1981 tritt Schützenmeister Dr. Dinse vorzeitig zurück. Erich Wurth wird neuer 1. Schützenmeister. Er war in verschiedenen Ämtern der Vorstandschaft schon 12 Jahre tätig gewesen.
Unter seiner Führung wird die Jugendarbeit intensiviert und junge Leute ziehen in die Vorstandschaft ein. Wurth wird auch Beisitzer in der Sektion.

Sommer-/Grillfest und herbstliche Weinfeste mit Weinkönig und -königin werden nun im Stadl von Ludwig Wurth (Sames) durchgeführt. Die Räum­lichkeiten sind dort ideal für den Verein. Durch Spenden der Mitglieder und der Herstellung von Emmerich Rosner wird eine silberne Jugendkönigs­kette geschaffen, die Markus Schneider als erster Jugendkönig tragen darf. Die Schülermannschaft mit Susanne Flach, Michael Klass und Mar­kus Schneider, kann sich für die Bayer. Meisterschaft qualifizieren. Die Mannschaft erringt dort den 14. Platz. Johann Beschorner sen. wird zum Ehrenmitglied der Altschützengesellschaft ernannt. Im März 1986 wird Paul Flach, ein guter Schütze und oftmaliger Vereinsmeister, als 1. Schüt­zenmeister von der Generalversammlung bestätigt. Sein Vorgänger Wurth erhält bei den Rundenwettkampfabschlußfeiern der Sektion das »Große goldene Ehrenzeichen« des BSSB.

Bei der Weihnachtsfeier 1986 werden dann Erich Wurth zum Ehrenschüt­zenmeister und Dr. Rüdiger Dinse zum Ehrenmitglied ernannt. Durch die Bemühungen des ehemaligen Schützenmeisters Saur, der in Ermengerst seinen Altersruhesitz hat, kommt es zu Freundschaftsschießen in Er­mengerst. Im Januar 1987 wird ein Damenstammtisch gegründet, der sich einmal im Monat trifft. Im Herbst schafft die Damenmannschaft dann den Aufstieg in die Gauklasse.

Damenstammtisch mit den Stiftern des Jubiläumfahnenbandes

 

1988 wird in der Generalversammlung im März Bärbel Springmann als 1. Schützenmeisterin (die erste Frau in dieser Position in der Sektion und in der Gesellschaft) bestätigt. Sie war bisher seit 10 Jahren in der Vorstandschaft aktiv. Im Oktober feiert die ASG ihr 110-jähriges Gründungsjubiläum mit einem Schießen besonderer Art.
Neben den Ehrengästen aus der Gemeinde und dem Sektionsvorstand sowie den „Profi-Mannschaften“ aus Gronsdorf, Vaterstetten und Ermen-gerst sowie den Mitgliedern der ASG, die gesonderte Schießen abhalten, kämpfen erstmals 23 „Laien-Mannschaften“ aus 16 Feldkirchner Ortsvereinen um die Preise aus dem "Gabentempel".

Bei der Jubiläumsfeier, die in der Gemeindehalle abgehalten wird, werden einige Mitglieder der ASG für langjährige Tätigkeit in der Vorstandschaft von der Sektion geehrt und Jungschützin Susanne Flach erhält für ihre Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft von Bürgermeister Ludwig Glöckl die „Silberne Dorfmünze“ und einen Scheck überreicht. In den Jahren 1990, 1993 und 1996, wurde auf Wunsch der Ortsvereine dieses „Ortsvereine-Schießen“, wiederholt. Es dürfen auch weiterhin keine Mitglieder von Schützenvereinen teilnehmen. 1989 stimmte die Generalversammlung einer Satzungsänderung (nach Mustervorschlag des BSSB) zu.

Diese Satzung ermöglicht der Schützenjugend, innerhalb des Vereines eine eigene Institution zu schaffen. Die Vereinsjugend (Mitglieder im Alter bis zu 25 Jahren) der ASG gab sich dann eine Jugendordnung und wählte als ersten Jugendsprecher (Leiter) Robert Rieder. Im November 1990 kommt es durch die Vermittlung des Schützenehepaares Bauer in Feldkirchen zu einem Freundschaftsschießen mit den Hubertsschützen Fahrenzhausen und 1991 folgen dann die Feldkirchner einer Gegeneinladung zum Gauschießen in Fahrenzhausen. I992 kann Schützenmeisterin Bärbel Springmann aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidieren.

Es kommen immer weniger Mitglieder zu den Veranstaltungen und Vereinsabenden. Außerdem wird es immer schwieriger aus dem schmelzenden Häuflein aktiver Mitglieder Kandidaten für die Ämter der Vorstandschaft und des Vereinsausschusses zu finden. Auch die Ausgaben übersteigen langsam die Einnahmen.

Viele Schützengesellschaften in der Sektion müssen sich mit den gleichen Probleme auseinander setzten. Der Vereinsausschuss der Altschützengesellschaft beschließt deshalb eine außerordentlich Generalversammlung. Der einzige Tagesordnungspunkt:: „Auflösung - oder wie soll es weitergehen?“ Zur Versammlung erscheinen 48 Mitglieder.

Alle sprechen sich für einen Fortbestand des Traditionsvereines aus.

Im April 1992 wird Robert Rieder (22 Jahre) dann von der ordentlichen Generalversammlung gewählt. Er ist der jüngste Schützenmeister in der Vereinsgeschichte. Zur Deckung des Ausgabenüberhanges wird eine Beitragserhöhung auf DM 80,00 (Schützenklasse) ab 01.01.1993 beschlossen. Für ihren Mut, als erste Schützenmeisterin in der Sektion anzutreten, wird Bärbel Springmann später von Sektionsschützenmeister Herbert Böhm mit der Verdienstnadel des BSSB ausgezeichnet. Von der ASG erhält sie eine Ehrenscheibe. Im Februar 1994, nachdem die Anzahl der Jugendliche im Verein stark gesunken ist, beschließt die Jugendversammlung ihre Auflösung. Damit hört die Jugend vorerst auf, eine eigene Institution im Verein zu sein. Die Jugendkasse wird dem Verein übergeben. Der Verein veranstaltet zur Werbung neuer Jugendlicher mit Erfolg einen „Tag der offenen Tür“. Im Laufe des Jahres können 7 neue Jugendliche aufgenommen werden. Rieder hat in den zwei Jahren seines Wirkens Zeichen gesetzt und frischen Wind in den Verein gebracht. Leider zieht er von Feldkirchen weg. Bärbel Springmann kann wieder als 1. Schützenmeisterin gewonnen werden. Die Königsproklamation wird 1995 erstmals im Sportheim des TSV abgehalten und mit dem Vereinsessen verbunden.

In der Generalversammlung wird Walter Czogalla die Ehrenmitgliedschaft verliehen. 1996 erhielt Benno Eberl für 60 Jahre Mitgliedschaft bei BSSB/DSB die große Ehrennadel in Gold überreicht (bei der ASG ist er seit 1954 Mitglied). Ostern 1996 fuhr eine Delegation des Vereins zu einem Freundschaftsschießen nach Obernzenn in Franken - wo ASG-Mitglied Günther Jell eine neue Heimat fand.

Im Sept.1997 erfolgte dann der Gegenbesuch der Obernzenner. Im August 1996 nahm die ASG erstmals am neuen Ferienprogramm der Gemeinde Feldkirchen teil. Unter der Leitung von Bärbel Springmann wurde für die Kinder und Jugendlichen ein Besuch des Tierparks Hellabrunn durchgeführt.

Die Mitwirkung beim gemeindlichen Ferienprogramm wird schließlich zum festen Bestandteil des Jahresprogramms der Altschützengesellschaft. Im Oktober1997 wurde eine neue Auswertungsmaschine angeschafft. Damit können Ringzahl und Teiler elektronisch erfasst werden. Eine rasche und problemlose Auswertung ist möglich geworden. Ein seltenes Jubiläum konnte 1998 Helmut Kreitmayer feiern. Er erhielt für 25 Amtsjahre als 1. Schriftführer der ASG eine besondere Ehrenscheibe überreicht und bekam im Rahmen der Sportlerehrungen des Landkreises München in Pullach dann noch von Landrat Janik einen Ehrenteller für Verdienste um den Sport im Landkreis.

1998 Im Herbst 1998 beging die ASG ihr 120jähriges Gründungsjubiläum.

Pokalstifter und Sieger



v.l. Rudi Pongratz, Bärbel Springmann, Erich Wurth, Ludwig Glöckl, Leonhart Baumann, Andreas Janson, Franz Richter, Susanne Flach, Hans Merrath, Fritz Dittmann

Am 10.10. gab es ein Jubiläumsschießen mit Ehrengäste aus Gemeinde und Sektion, einer Abordnung von Schützen aus dem Patenverein Gronsdorf sowie den Mitgliedern der ASG. Den 1. Platz des Jubiläumschießens belegte dabei Andreas Janson. Es gab 5 Pokale, 10 Sachpreise und 1 Ehrenscheibe zu gewinnen.

Das Jubiläum wurde dann am Sonntag, den 18. Oktober 1998 im internen Rahmen gefeiert mit kleinem Kirchenzug, Gottesdienst in der Evang. Kirche, Feier am Kriegerdenkmal mit Kranzniederlegung und Böllerschüssen sowie Musik der Blaskapelle. Es gab ein Festessen für alle Mitglieder. Ehrengäste und der Abordnung aus Gronsdorf (Patenverein) im Bräustüberl (mit Gans-Ente-Auswahl). 1998 erhielten der 1. Schriftführer Kreitmayer und

1999 die 1. Schützenmeisterin Springmann die „Verdienstnadel in Gold“ der Sektion München Ost-Land“ verliehen.

Bei der Weihnachtsfeier 1998 wurde Rüdiger Fitz für seine 25-jährige Tätigkeit als Revisor der ASG mit einem Ehrenteller der Gesellschaft bedacht. Über die Gemeinde Feldkirchen ist die Altschützengesellschaft nun auch mit einer Webseite im Internet vertreten. Das letzte Schießen des Jahrhunderts/Jahrtausends wurde am 17.12.1999 abgehalten. Die Schützenmeisterin stiftete dafür eine besondere Ehrenscheibe und es gab Sektpreise.

2000 Das neue Jahrtausend brachte bei der Generalversammlung am 14.4.2000 auch bei den Feldkirchner Schützen eine Neuerung. Auf Antrag der 1.Schützenmeisterin Bärbel Springmann wurde ein 3. Schützenmeister gewählt, der vor allem Repräsentationspflichten erfüllen soll. Für dieses Amt wurde Christa Hauer nominiert. Im Sommer verband man erstmals das Endschießen mit dem internen Stadlfest, das seit etlichen Jahren im Hof der Familie Wurth (Samos) abgehalten wird. Bei der Weihnachtsfeier der ASG gratulierte Bürgermeister Baumann der 1.Mannschaft, die in der Gauklasse schoss, zum sportlichen Erfolg und überreichte Andreas Janson, Werner Hartmann, Susanne Flach und Roland Forster die Medaille „Sportlerehrung Feldkirchen 2000“ am Band, die neu für herausragende sportliche Leistungen von der Gemeinde geschaffen worden war.

Paul Flach, der auch zweimal Sektionsmeister (1991 und 1999) war, hatte diese Ehrung bereits bei der Sportlerehrung der Gemeinde im November erhalten. Da seit 1981 immer nur eine Jugendgruppe betreut werden konnte, ist immer wieder eine große Jahrgangslücke aufgetreten. 2001 nahm die Altschützengesellschaft nach jahrelanger Pause endlich auch wieder mit einer Schülermannschaft beim Sektionsschießen in Oberhaching teil.

Die Gesellschaft hat nun wieder 10 Schüler und Jugendliche die aktiv am Schießen teilnehmen.

Im Januar 2002, bei der Generalversammlung der Sektion München Ost-Land wurde Bärbel Springmann das „Große Goldene Ehrenzeichen“ vom Bezirksschützenmeisteramt verliehen.

Ende Januar 2002 war die Altschützengesellschaft mit einer Delegation und der Vereinsfahne bei der internen 90-Jahr-Feier des Patenvereins „Schützengesellschaft Gronsdorf, in der Haarer Post dabei. Der Maibaum 2002 des TSV wurde vom Damenstammtisch (mit Unterstützung einiger Schützenmänner) erfolgreich gestohlen und die Sportler mussten Brotzeit und Getränke (Sekt) für die Rückgabe bezahlen. Nach längerer Pause gab es auch wieder einen Vereinsausflug, der die Schützen an den Aachensee führte.

2003 Die “Sektion München Ost Land“ wurde auf Beschluss der Generalversammlung am 27.01.2003 in “Gau München Ost Land“ umbenannt.
Die Arbeiten des Festausschusses für das 125-jährige Gründungsjubiläum der Altschützengesellschaft, das im Mai 2003 gefeiert wird, laufen bereits auf Hochtouren.

Festausschuss mit Schirmherren

Stehend v.l. Josef Bauer, Erich Wurth, Karin Karner, Werner Hartmann, Bärbel Springmann, Hans Beschorner, Helmut Kreitmayer, Rüdiger Fitz, Willi Dengler,
Stizend v.l. Christa Hauer, Bürgermeister Baumann, Kerstin Janson (es fehlt leider Georg Gschlößl)



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